sut-logo naturpark-schoenbuch

WINTER - SCHOENBUCH ULTRA-TRAIL 100

Worum geht's ?

Der Schoenbuch 100 ist ein 100 Meilen Ultra(trail)lauf rund um, bzw. auch durch den Naturpark Schönbuch, welcher 2012 zum ersten Mal stattfand. Die Hauptseite befindet sich hier. Hier findet Ihr ein paar Info zu dem einmalige Winter-SUT (WSUT) der am 15. und 16. Dezember 2018 als Spendenaktion stattfand. Hier der Link zur Spendenseite:



Wann und Wo

15. - 16. Dezember 2018
schoenbuch
Start/Ziel: Sportgelände Altdorf (VP1 des orginal sut).
Briefing/Startunterlagen/Pastaparty: keine
Startzeit: Freitag 16:00 Uhr (planned / actual: 15:49)
Sonnenauf/untergang: es wurde kurz nach dem Start schon dunkel und blieb auch sehr lange so
Verlauf von Sonne/Mond: Sonnenverlauf, Mond war dann mal weg
Zeitlimit: 24-28h
Teilnehmerlimit: keines (Starter: 1)

Verpflegung

Lauf in völliger Autonomie, d.h. komplette Selbstversorgung (war so die Idee).
Tatsächlich gab es dann VPs in Entringen, Tü Rittweg, Anders/Lustnau (geplante VP mit Dropbag) und Dettenhausen.

Strecke

Rund um den Naturpark Schönbuch Baden Württemberg.
Es gilt die SUT Strecke von 2016 mit Start/Ziel ab Altdorf (VP1).


Ausrüstung

Diese Dinge hatte ich dabei:

Der Lauf

 

Eigentlich gibt‘s ja gar nicht viel zu erzählen, war ja fast immer dunkel und nass, quasi vom Start weg, also zumindest nasse Füße hatte ich schon nach den ersten zwei Kilometern, da war‘s aber noch ein wenig hell, Spaß hat es trotzdem wieder gemacht, die Strecke zu laufen.

Vielleicht kann ich ja doch ganz kurz noch ein paar Details hier zusammenzufassen.

 

Die SUT Strecke noch einmal selbst non-stop zu laufen, dass hatte ich schon länger mal wieder vor. Es gab auch immer mal wieder Freunde, die dann gerne mit gelaufen wären, es ist halt immer schwer da einen passenden Termin zu finden … somit hatte ich mich im Prinzip für 2017 auch schon damit abgefunden, dass das nichts mehr wird. Dann wurde das Vorhaben doch noch mal aktuell nachdem Ramin und Andre auch „unbedingt“ mitlaufen wollten, also wurden doch noch paar Termine rausgesucht, geteilt und man stimmte sich ab… „ja gut, das ginge schon, machen wir einen WSUT (W wie Winter)“ … tatsächlich ging danach aber die Teilnehmerzahl schnell wieder zurück, irgendwelche Konflikte gibt‘s halt immer … „aber ein Stück würde ich mitlaufe“ … na ok, vielleicht finden sich ja noch ein paar Spontan-Verrückte für diesen Spaß.

Wenn doch keiner mit will? Gut eigentlich auch egal, aber irgendwie hatte ich das Bedürfnis da noch irgendwas draus zu machen. Die Sache, dass Leute laufen und damit Spenden sammeln gab‘s ja schon oft, auch ich hatte schon mal darüber nachgedacht, aber einen Spendenlauf nie selbst in die Wege geleitet. So kam‘s denn, dass ich nach kurzer Recherche auf die betterplace.org Platform im Internet gestoßen bin und dort mit wenigen Klicks die Spendenaktion gestartet hatte (https://goo.gl/yX39Fo), cool, so hatte man dann gleich nochmal ein wenig mehr Motivation, dass Ding auch durchzuziehen.

 

Ja und dann ging‘s auch schon los. Altdorf hatte ich gewählt, da es einfach näher bei mir liegt. Ich hätte also auch fast von zu Hause los laufen können, wollte ich aber nicht, so hatten mich dann Frau und Kinder hingebracht und auf die Reise geschickt.

Richtig kalt war es eigentlich auch nicht, zumindest hat man die Kälte während dem Laufen nicht gespürt, in Tübingen waren es später in der Nacht anscheinend so um die -2° C.

Es ging also auf bekanntem Terrain nach Nufringen, durch Herrenberg und dann nach Entringen. Dort, nach ca. 47km, wollte Ramin mit ein wenig Verpflegung auf mich warten. Als ich auf Höhe des Entringer Sportheims um die Ecke bog standen dann dort auch zwei Gestalten im Dunkeln und habe plötzlich angefangen Lärm zu machen, Ramin uns seine Freundin hatte ich anders in Erinnerung ... und so lange war ich doch auch noch nicht unterwegs(?). Nach ein paar weiteren Metern erst erkannte ich meine Schwester mit einem der Jungs aus ihrer Nachbarschaft, wow coole Überraschung, mit Decke, Tee, Gebäck. Und Ramin? Ja ... nee den hat sie auch nicht gesehen? Gut wir sollten dann mal weiter zum Parkplatz laufen, und dort warten die beiden natürlich auch, auch mit dem versprochenen Tee. Ja … nee Tee hatte ich ja schon, also Sandwich in die Hand gedrückt bekommen ... Ei? ja gut ... Orange, Banane .... auch gut, dann soll ich meinen Rucksack mit noch mehr Sandwiches voll stopfen, ach nö lass erst mal gut sein, soweit wollte ich gar nicht laufen!

Noch ein Auto fährt quasi an uns vorbei und biegt Richtung Sportheim (zu normalen Zeiten, wohl nicht so ungewöhnlich, aber so guckt man halt ...) ach ja, der Papa wollte auch kommen, meint die Schwester (!) okay, soviel zum Thema „unsupported“, ihr hättet Alle mit laufen können (ohne zu hungern)! Nach ner Minute oder so hatte er dann bemerkt, dass wir in der anderen Richtung standen und kam zurück ... noch mit warmer Brühe und anderen Sachen im Gepäck (der arme Bub, nachts allein im dunklen kalten Wald), danke, aber ich bin grad satt und muss dann auch mal los. Durch das Herumstehen werden die Füße dann doch langsam aber sicher kalt, ich verabschiede mich. Ramin will ab Steinbrennerhaus doch noch ein Stück mitlaufen, alles klar, danke ihr Lieben, bis morgen.

Bis dahin hatte es mit der Wegfindung recht gut geklappt (kleine Abweichung, als es vor Nufringen über die A81 ging und eine noch kleinere beim Königsbrünnle), kein Wunder, ich kenn mich ja aus ;)… so mein Gedanke. Aber ich geb‘s zu, auf meinen eTrex30 wollte ich dann doch nicht ganz verzichten. Und prompt, nach Entringen runter wollte ich eigentlich nicht dem 2012er Pfad folgen und selbst den erwische ich nicht perfekt, naja egal, von hier hoch nach Hohenentringen und weiter bis Schloss Roseck geht‘s dann aber auch gut ohne Navi. Aber um Hagelloch rum und später das Stück zwischen Lustnau und Steinbrennerhaus, denke ich, da brauch ich das dann bestimmt noch. Ein kurzer Kontrollblick auf den Track schadet ja nie … verdammt wieso ist das Teil nun aus? waren doch nagelneue Batterien drin (Energizer Lithium, die guten teuren Dinger von denen ich immer schwärme)???

So wundert‘s mich dann auch nicht sonderlich, das ich am Bogentor stehe wo ich eigentlich nicht sein wollte. Stück Asphalt zurück dann noch etwas off-trail bis es auf dem richtigen Track weiter gen Heuberger Tor geht. Diesen Verlaufer, und das auslassen des Olgahains etwas später, wird mir Ramin (die lebende Schönbuch Karte) auch prompt ein paar Stunden später „vorhalten“.

Bevor ich Bebenhausen erreiche mache, ich mir noch Gedanken ob ich im Waldstück nach dem VP Rittweg auch den richtigen Trail finden werde … da kommt eine Nachricht aufs Handy, von meinem Vater? Wieso schläft der nicht? „stehe 200m oberhalb P Rittweg“ … nicht schlecht, vermutlich muss die Brühe noch weg. Aber 200m oberhalb? Er meinte bestimmt unterhalb, oder? Also bei der Schranke? Aber warum runterfahren? Vielleicht runter gerutscht, es war mitunter glatt? Aber oben und unten verwechselt man nicht so leicht … komisch … wie auch immer, erst mal den Hügel hoch traben, dann werden wir sehen … aber wenn ich nach dem Parkplatz noch mal 200 Meter „bergauf“ muss??? oben angekommen sehe ich dann meinen Vater winken, bzw. die Lampe in seiner Hand. Toll dich zu sehen, Danke! Ach so da gibt‘s nun ne neue Schranke, man kommt nicht mehr zum Parkplatz, ja das ist sicherlich irgendwie sinnvoll. Lecker Brühe! Und meine Frau ist auch froh, dass noch mal jemand nach mir schaut, sie war nicht sehr begeistert, das ich dann doch allein war, aber ich pass ja auf mich auf und ich liebe dich Schatzi!

Na dann weiter, bei Anders gibt‘s ja auch noch einen „geplanten“ Stop, ihm hatte ich schon Tags zuvor meinen Beutel mit einem zweiten Paar Inov-8‘s (ich lief die erste Hälfte mit dem Trailtalon 250 und den Rest im Trailroc 285, gepaart mit Wrightsocks und Gamaschen) und frischen SUT Socken mitgegeben, sowie ne Dose Warsteiner und noch anderes Zeugs, welches ich auch getrost hätte zu hause lassen können (z.B. zweites paar Gamschen, langes Shirt, Gel und Erdnüsse, Blasenpflaster und keine Batterien). Anders schreibt mir zwischendurch, dass er Getränke und Kartoffeln in den Hausflur stellt und nicht wie abgemacht vor die Haustüre und mich damit „zwingt“ rein zukommen, es sei ja kalt, alter Schwede, wenn Du wüsstest wie ich aussehe. Per sms frage ich noch, ob er evtl. Batterien hat, aber eigentlich würde er doch schon schlafen … obwohl die Uhr zeigt 23:30 … seine Antwort kommt ne Stunde später … legt er hin, perfekt.

Vor der schon erwähnten Olgahain-Umgehung noch ein, zwei weitere Verlaufer, kurz überlege ich die „Abkürzung“ durch den Goldersbach auf Höhe des Kirnbachs, die Chancen durch so ‘ne Aktion Zeit zu sparen stehen hier aber relativ schlecht, also zurück.

Morgens halb vier sitze ich dann bei Anders im Flur, oh cool die Batterien, Wasser, Saft, Tee, Obst, warme Kartoffeln in der Thermos, gute Idee … also zumindest bleiben die warm, allerdings wollen die auch lieber in der Kanne bleiben, doof. Mit der Gabel geht‘s dann doch noch, dazu das einzig wahre (ok, wohl eher das einzige Bier, dass dosenförmig bei uns im Keller stand … es gibt noch 4 Dosen, die waren mal im Angebot und die Idee war damit auf die Bier-Meile zu trainieren … neulich hatte so ein Typ sogar seinen Halbmarathon gefilmt und bei jeder Meile eine Dose leer gemacht … DAS ist doch verrückt, ich frage mich wie weit man mit so einer Taktik auf der 100 Meilen Distanz kommen würde bevor man ins Koma fällt), perfekt. Mit trockenen Schuhen und Socken fühlt man sich schon fast wie neu geboren. Die Batterien lassen das GPS auch wieder hochfahren (hätte ja auch nicht daran liegen können). Kurz aufräumen, ach ja ich hatte ja noch Vaseline, das ist hier und da schon wichtig bei langen Distanzen. Ich war ja allein auf enger Flur und dachte an die Story in Dean Karnazes‘ RUN!, in der er bei einem Weltrekordversuch auf dem Laufband auch die ein oder andere wund gewordene Körperpartie mit Vaseline behandelt, als ihn der noch nicht gewählte Präsident der Vereinigten Staaten Obama besucht und fröhlich die Hand reicht, als plötzlich die Zeitung durch den Briefkasten kommt und ich feststelle, dass neben der Tür ja eigentlich ne Glasscheibe ist. Was sich der Zeitungsausträger wohl gedacht hat? Eigentlich wollte ich gar nicht so lange bleiben, aber schneller ging‘s nicht und so machte ich mich gut 30 Minuten später wieder auf den Weg.

Richtig müde fühlte ich mich in der Nacht eigentlich nie, das kam aber etwas später am Morgen, aber eher unkritisch, bei anderen Läufen hatte mir die Müdigkeit da schon gern mal mehr Probleme gemacht.

Nach Lustnau kommt ja gleich mal ein kurzes, aber wie ich finde feines, Trailstückchen runter Richtung Neckar, ansonsten ist der Abschnitt bis VP6 tatsächlich relativ unspektakulär und von daher auch gut so, dass er eher in der Nacht gelaufen wird. Immer wieder liegen auch diverse Baumteile in unterschiedlichen Größen rum, welche vermutlich der Sturm gestern dahin gefegt hat. Vor Entringen lag schon mal ne ganze Tanne quer über den Pfad, da hatte auch Georg mal angerufen um zu hören wie‘s so läuft. Wie gesagt Holz war genug im weg, aber nun lag hier ca. 50km später nochmal so ein Nadelbaum rum, dessen Spitze sich auch ganz prima als Weihnachtsbaum gemacht hätte, ich könnte ja die Tage mal schauen ober er noch da ist? Riiing … Georg wieder, irgendwie war ich mir sicher, dass er nochmal anruft. „Beim 100 Meiler hat man die Hälfte nach 100km erreicht“ lies er mich zuvor wissen, wohl wahr. Bin gerade am Einsiedel-Speicherbecken vorbei und somit kurz vor dieser Hälfte. Die Verbindung bricht ab, aber cool, dass er sich nochmal gemeldet hatte. Ramin lasse ich per SMS wissen, dass ich etwas früher als geplant beim „VP“ sein werde, kurz drauf ruft er an und meint, dass er ca. 30 Minute braucht. Die letzten zwei Kilometer bis zum Steinbrennerhaus sind eh ansteigend, da kann ich getrost hoch walken, passt.

Am Treffpunkt gibt‘s ein alkoholfreies Weizen und noch ein Ei, rund 10 Minuten, dann trotten wir gemeinsam weiter. Die Begleitung macht das Ganze dann doch etwas kurzweiliger. Als wir von der Schaichbergstraße auf das etwas wilderen Stück runter ins Schaichtal Richtung Häfnerbrunnen abbiegen ruft uns jemand irgendwas hinterher, ich vermute der Besitzer des Wagens der dort geparkt hatte war mit unserer Wegwahl nicht ganz einverstanden, aber verstanden hab ich nix und laufe halt weiter, kann ja mitkommen wenn er will. Ramin läuft hinter mir und meinte er hätte gesagt das sei nicht gut fürs Wild oder sowas. Naja aus der Sicht einer Wildsau ist ein Jäger auch nicht gut fürs Wild. Ich muss aber auch sagen, dass ich persönlich, bisher noch keine wirklich schlechten Erfahrungen mit Jägern gemacht habe und als noch nicht Vegetarier ist mir Wildfleisch sowieso lieber als die Supermarktsalami und vielleicht war‘s ja nicht mal ein Jäger.

Wo wir schon beim Thema Verpflegung sind, es geht auf Neuenhaus zu, ich denke an Tim und den Abschiedslauf, Georgs Zieleinlauf im letzen Jahr und die Party vor seinem Zieleinlauf … vielleicht auch gar nicht so schlimm, dass es kein Brendle VP gibt. Ramin meint er könne schnell in den Ort und mich dann wieder einholen … „Kaffee vielleicht? Oder was vom Bäcker? Fleischkäsbrötchen? Sag doch!“ Ich überlege. Fleischkäse? … mmmh. Wir laufen derweil Richtung Sportplatz hoch. Fleischkäse. Aber irgendwie kann ich mich damit gerade nicht anfreunden. Liegt hier mehr Schnee oder?

Nach knapp 20km verabschiede ich mich von Ramin er läuft wieder zurück zum Auto und ich weiter, es geht runter zur Aich und auf Höhe Burkhardsmühle wieder hoch. Ich habe immer noch den Fleischkäse im Kopf als mir meine Schwester nochmal schreibt … „wie geht‘s, brauchst du was?“ … was könnte ich brauchen? Wolltest Du nochmal wohin kommen, frage ich. „Ja“. „Fleischkäse, ein Weizen und ne Tasse Kaffee“. „echt???“. „Ja“. Zwischen mir und dem Fleischkäse liegen nun noch ca. 15km auf aufgeweichten Trails, ein Stück Bodenseewasserversorgung und der Segelbach … wer kommt eigentlich auf die Idee, die Strecke mitten im Winter durch ne‘n Bach zu führen? An der Bachquerung angekommen überlege ich einen Moment ob‘s nicht auch ohne nasse Füße geht und laufe ein paar mal hin und her, geht aber nicht und letztlich fällt mir wieder ein, dass Schuhe und Socken eh schon nass sind, also durch … in der Tat auch nicht weiter wild. Nur die nasse Wiese rauf lässt einen die nassen Socken etwas länger wahrnehmen. Bisher wurden die Füße nach ein paar Metern auf trockenerem Terrain auch schnell wieder warm. Außerdem hätte ich ja auch noch ein weiteres paar Socken im Rucksack. Da es absehbar war, dass ich wahrscheinlich vor 13 Uhr am Sportgelände Dettenhausen sein würde, was die grobe Zeitvorgabe für meine Schwester war, welche ihrerseits nicht unbedingt für ihre Begabung des präzisen Einhaltens eines vereinbarten Zeitpunkts bekannt ist, stand der Sockenwechsel dann auch an oberster Stelle der Dinge welche es am „VP“ zu erledigen galt. Wasser hatte ich eigentlich noch genug. Ich glaube ich hatte insgesamt doch weniger getrunken als gedacht, vielleicht 4-5l wenn‘s hoch kommt.

In Dettenhausen lief dann alles perfekt, ich war mit dem Sockenwechsel gerade fertig, da kam auch schon der Fleischkäse-Express, samt warmem Kartoffelsalat, das Weizen (alkoholfrei) und Kaffee, genial. Und das war echt lecker und ich konnte einiges runter bekommen, ist ja nicht immer so.

Nochmals sehr gut gestärkt ging‘s dann auf die letzte Etappe, ich rechnete dennoch mit gut vier Stunden, ein wenig Probleme bereitete mir noch mein linke Fuß bzw. Knöchel. Da hatte ich schon kurz vor Dettenhausen etwas merkwürdige Schmerzen gespürt, da ging das noch, aber das wurde bis Altdorf noch unangenehmer. Ich hatte mir dann gelegentlich sogar mit etwas Schnee die Stelle gekühlt. Den Nachmittag über wurde es sogar nochmal richtig sonnig und die Wege waren hier auch nochmal etwas verschneiter. Richtig herrlich. Man sah auch wieder Menschen, auch mal auf einem „Pfad“ (nach dem Rotwildgehege beim Tübinger Sträßle wo es Richtung Goldersbachtal geht) auf dem ich nun wirklich niemanden vermutet hätte, das war auch so ein fieser Weg, wo wohl vor kurzem ‘n Trekker lag ist. Meiner Frau hatte ich dann auch nochmal geschrieben, dass es mindestens 17 Uhr wird bis Altdorf (ich dachte aber auch, vielleicht wusste Sie schon was von meiner Schwester…). Etwas später telefonieren wir noch, und da stehen die drei aber auch schon beim Sportplatz und warten, also gut was nun? Ach da fällt mir ein, dass die Winter SUT Strecke in diesem Jahr nicht über den Eselstritt verläuft, Birkensee, Goldersbach runter und Diebsteig mussten aber sein, danach im Prinzip direkt gen Ziel.

Endspurt Richtung Parkplatz, echt viel Schnee liegt da, ich frage mich wann es hier so viel geschneit hatte? Bei mir hielt sich der Schneefall echt in Grenzen nur einmal, ich glaube es war noch vor Entringen, hatte es stärker geschneit, aber Sicht war meistens noch gut.

Ich falle meiner Familie in die Arme, die Kids haben noch ne Art Schneestadt gebaut und das ganze mit einer Fackel dekoriert, cool. 17:01 nehme ich als meine offizielle Ankunftszeit im Ziel zu Protokoll, ergibt eine gesamt Laufzeit von 25:13.

 

Zwischendurch hatte ich immer mal wieder mitbekommen, dass weiter gespendet wurde, Stand heute kamen insgesamt 320 € zusammen, dafür möchte ich mich an dieser Stelle nochmal ganz herzlich bedanken!

 

Euch allen auch noch ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 

Andreas

 


Die Strecke

https://runalyze.com/shared/1sr8l

Ergebnisse



Sponsoren / Partner

Schönbuch Braumanufaktur www.wrightsock.de speick.de
ritter-sport.de Racemap.de Wilhelm Eventservice

Kontakt: Andreas Löffler, Bergamastr. 21, 71034 Böblingen, +497031267656, exitzero.de
Last modified: Tue Dec 19 22:10:01 CEST 2017